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Urologische Krankheiten

Prostatahyperplasie
(gutartige Prostatavergrößerung)

Ab dem 35. Lebensjahr beginnt die Prostata sich langsam zu vergrößern. Zunächst geschieht dies nur im mikroskopischen Bereich, später jedoch auch tastbar und meßbar (mit transrektalem Ultraschall).
Etwa 75 % der Männer in höherem Alter leiden an Prostatahyperplasie, 40 % der Betroffenen bekommen mit zunehmender Vergrößerung auch Beschwerden beim urinieren. Dies wird vor allem durch Einengung der Harnröhre, welche durch die Prostata zieht, verursacht.

Die Erkrankung wird nach Ihren Symptomen in 3 Stadien eingeteilt:
Stadium 1:
verstärkter Harndrang, schwacher Harnstrahl, häufigeres nächtliches Urinieren, jedoch kein Restharn (Harn, welcher nach dem Urinieren in der Blase zurückbleibt).
Stadium 2:
Verstärkung der obengenannten Symtome mit beginnender Restharnbildung.
Stadium 3:
Dekompensation des Systems Blase-Prostata, Harnstau, welcher bis zur Harnvergiftung und zum völligen Verlust der Nierenfunktion führen kann.

In den letzten Jahren wurden sehr wirksame Medikamente entwickelt, welche bei den beschriebenen Beschwerden ausgezeichnet wirken. Ab dem Stadium 2 muß jedoch bei vielen Patienten eine Operation empfohlen werden.
Trotz vieler neuer Techniken (Laser, Mikrowelle,....) ist die elektrische Aushobelung der Prostata, genannt TURP (trans-urethrale Resektion der Prostata), der "goldene Standard".

Ultraschallaufnahme Prostatahyperplasie
Medizinische Information zur Prostata