Prostatakrebs ist seit 1994 die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. Bei Männern über 50 verursacht Prostatakrebs die meisten Krebstodesfälle. Heute muß praktisch jeder 10.Mann damit rechnen, an Prostatakrebs zu erkranken.
Da bei dieser Erkrankung Symptome erst in einem fortgeschrittenen Stadium auftreten, kann nur durch regelmäßige (=1x jährliche) urologische Untersuchungen die Diagnose Prostatakrebs frühzeitig (=rechtzeitig) gestellt werden. Bei rechtzeitiger Diagnose kann der Patient durch eine Operation (Entfernung der gesammten Prostata) geheilt werden. Bei fortgeschrittenenr Erkrankung gibt es zwar verschiedenen Therapieformen, eine Heilung ist jedoch nicht mehr möglich.
Um Prostatakrebs erfolgreich zu behandeln sollten daher ab dem 45.Lebensjahr folgende Untersuchungen 1x im Jahr durchgeführt werden (bei Prostatakrebs in der Familie bereits ab dem 40.LJ): klinisch urologische Untersuchung mit Abtastung der Prostata, Bestimmung des PSA-Wertes durch eine Blutabnahme, sowie Ultraschall der Nieren, der Blase (Restharn) und der Prostata.
Falls eine dieser Untesuchungen einen auffälligen Befund ergibt, sollte eine weitere Abklärung erfolgen. Dabei werden ultraschallgesteuerte Proben aus der Prostata (Prostatabiopsie) entnommen, dies geschieht problemlos und schmerzfrei in der Ordination.

Medizinische Information zur Prostata.
Urologische Erkrankungen: Prostatahyperplasie